Freshworks meldete für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 245,4 Millionen US-Dollar, ein Plus von 14 % gegenüber dem Vorjahr, sowie eine operative Marge von 30 % auf Non-GAAP-Basis. Das Unternehmen hob außerdem seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an und teilte mit, dass es im Oktober einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar überschritten habe. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse fielen die Aktien im nachbörslichen Handel um etwa 6 %.
Das Betriebsergebnis auf Non-GAAP-Basis stieg von 45,2 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal auf 73,2 Millionen US-Dollar. Die operative Marge verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um neun Prozentpunkte, während der bereinigte freie Cashflow 73,9 Millionen US-Dollar erreichte, ebenfalls bei einer Marge von 30 %. Freshworks beendete das Quartal mit 697 Millionen US-Dollar an Barmitteln und Geldanlagen und ohne Schulden.
Die Ergebnisse des Unternehmens zeigten auch weitere Fortschritte bei der Ausrichtung auf größere Kunden. Die Zahl der Kundenkonten mit einem jährlich wiederkehrenden Umsatz von mehr als 100.000 US-Dollar stieg gegenüber dem Vorjahr um 25 % auf 1.821, während die Zahl der Kunden oberhalb der Schwelle von 50.000 US-Dollar um 18 % auf 4.257 zunahm. Mehr als 60 % des jährlich wiederkehrenden Umsatzes von Freshworks stammen inzwischen von mittelständischen und Enterprise-Kunden.
Die Nettoumsatzbindung betrug auf ausgewiesener Basis 104 % und bei konstanten Wechselkursen 105 %. Freshworks teilte mit, dass 81 % des jährlich wiederkehrenden Umsatzes im Geschäftsbereich Employee Experience von mittelständischen und Enterprise-Kunden stammen; im Geschäftsbereich Customer Experience lag der entsprechende Anteil bei 48 %.
Für das vierte Quartal erwartet Freshworks einen Umsatz von 253,5 bis 254,5 Millionen US-Dollar, was einem Wachstum von etwa 14 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen prognostizierte ein Betriebsergebnis auf Non-GAAP-Basis von 68 bis 70 Millionen US-Dollar und einen Non-GAAP-Gewinn je Aktie von etwa 0,21 US-Dollar.
Das Unternehmen hob seine Umsatzprognose für 2026 auf 965 bis 966 Millionen US-Dollar an und erhöhte die Prognose für das Betriebsergebnis auf Non-GAAP-Basis auf 238 bis 240 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr rechnet es mit einem bereinigten freien Cashflow von etwa 265 Millionen US-Dollar und einer Marge von über 27 %.
Dem nachbörslichen Rückgang war ein Schlusskurs von 14,15 US-Dollar im regulären Handel vorausgegangen; später wurden die Aktien bei etwa 13,30 US-Dollar gehandelt. Dem Bericht zufolge spiegelte die Reaktion der Anleger deren Erwartung einer stärkeren Wachstumsbeschleunigung wider: Der Umsatz im dritten Quartal lag nur leicht über der genannten Analystenschätzung von 245,1 Millionen US-Dollar, und die Prognose für das vierte Quartal deutet auf ein Wachstum im gleichen Tempo von 14 % wie im jüngsten Quartal hin. Das Unternehmen merkte außerdem an, dass größere Enterprise-Verträge längere Abschlusszeiten haben können und eine Änderung der Umsatzrealisierung für einen Teil der Device42-Umsätze die ausgewiesenen Wachstumsvergleiche belasten könnte.
Freshworks meldete einen Nettogewinn nach GAAP von 18,3 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,07 US-Dollar je Aktie. Damit war das Unternehmen zum zweiten Quartal in Folge profitabel. CEO Dennis Woodside beschrieb den Fokus des Unternehmens auf Employee Experience und größere Verträge. CFO Tyler Sloat sagte, der Umsatz habe zum achten Quartal in Folge die Erwartungen übertroffen, und hob die Verbesserung der operativen Marge und des freien Cashflows hervor.
Quellen: Investing.com News.