Der FTSE 100 legte am Mittwoch leicht zu und machte einen Teil seiner Verluste vom Dienstag wett. Diese hatten die längste Gewinnserie seit August beendet. Die Anleger blieben vor der geldpolitischen Bekanntgabe der Bank of England am Donnerstag vorsichtig, was die Kursgewinne begrenzte.

Eine stabilere Entwicklung der globalen Halbleiteraktien über Nacht, nachdem AMD starke Geschäftszahlen vorgelegt hatte, stützte den Markt etwas. Dies trug dazu bei, die allgemeinere Unsicherheit auszugleichen, während die Anleger die frühen Zugewinne der Demokraten bei den Zwischenwahlen in den USA einschätzten.

Die Aktie von Marks & Spencer verlor 1,74 %, obwohl das Unternehmen einen kräftigen Anstieg seiner Halbjahresgewinne meldete. Der Einzelhändler verzeichnete für die sechs Monate bis zum 26. September einen bereinigten Gewinn vor Steuern von 403,2 Millionen Pfund, gegenüber 184,1 Millionen Pfund im Vorjahreszeitraum und mehr als dem Analystenkonsens von 399 Millionen Pfund. Der Kursrückgang erfolgte, als Händler nach der jüngsten überdurchschnittlichen Entwicklung Gewinne mitnahmen. Zugleich herrschte Vorsicht gegenüber britischen Einzelhändlern, nachdem Associated British Foods vor anhaltendem Margendruck bei Primark gewarnt hatte.

Die Märkte konzentrieren sich auf die Zinsentscheidung des geldpolitischen Ausschusses am Donnerstag. An den Geldmärkten wurde eine Wahrscheinlichkeit von 80 % für eine Erhöhung um 25 Basispunkte eingepreist. Damit würde der Leitzins auf 4 % steigen, während die Entscheidungsträger anhaltend hohe Dienstleistungsinflation und erhöhte Energiekosten bekämpfen wollen.

Die Anleger achten außerdem auf Hinweise von Gouverneur Andrew Bailey und dem Ausschuss dazu, ob die erwartete Erhöhung den Höhepunkt des aktuellen Straffungszyklus markieren würde. Der Artikel merkt außerdem an, dass die finanzpolitischen Herbstpläne von Schatzkanzler John Healey einen disziplinierten Ausgabenpuffer vorsehen.

Quellen: Investing.com News.